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Das Neugeborenen-Hörscreening (NHS)

Messverfahren beim Neugeborenen-Hörscreening (NHS)
Foto: Mack Medizintechnik

Hörstörungen zählen zu den häufigsten Sinnesbehinderungen im Neugeborenenalter. Von 1000 Kindern kommen 2 - 3 mit einer behandlungsbedürftigen Hörstörung zur Welt.

Sofern eine Hörstörung monatelang oder gar jahrelang unentdeckt bleibt, kann sich dieses auf die gesamte Entwicklung des Kindes negativ auswirken. Nur ein hörendes Kind lernt, normal zu sprechen. Von der Qualität seiner Hör- und Sprachentwicklung hängen auch psychosoziale und intellektuelle Möglichkeiten oder spätere berufliche Perspektiven ab.

Was versteht man unter Neugeborenen-Hörscreening?

Das Hörscreening dient der Erkennung von Hörstörungen ab einem Hörverlust von 35 Dezibel. Solche Hörstörungen sollten bis zum Ende des 3. Lebensmonats diagnostiziert und eine entsprechende Therapie bis Ende des 6. Monats eingeleitet werden.

Einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses folgend wurde das Neugeborenenscreening 2009 deutschlandweit verpflichtend eingeführt. Demzufolge hat jeder Neugeborene Anspruch auf ein Hörscreening als präventive Maßnahme im Rahmen der Früherkennung.

Wann wird das Hörscreening durchgeführt?

Das Hörscreening sollte idealerweise um den 3. - 5. Lebenstag nach der Geburt und noch vor der Entlassung aus der Geburts- oder Kinderklinik erfolgen. Ist der erste Befund des Hörscreenings kontrollbedürftig, sollte sich in der Klinik unmittelbar ein zweites Untersuchungsverfahren anschließen.

Das Hörscreening wird im HTZ zeitnah nach Haus- oder ambulanten Geburten und zur zweiten Kontrolle angeboten.
Die Kontrolluntersuchung ist auch bei älteren Säuglingen möglich, aber im Ergebnis unzuverlässiger, wenn Bewegungsunruhe die Messung erschwert.

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